Eindrücke aus Lähteelä 2.4.2017

Heute waren wir wieder in Lähteelä, Kirkkonummi. Wir spazierten den kleinen Ringweg am Vogelturm vorbei, dieses Mal andersherum, und dann den Weg hinunter zum kleinen Hafen. Der Nebel lichtete sich erst viel später am Nachmittag. 

Mal wieder nach Lähteelä/Porkkalanniemi in Kirkkonummi

Man sollte nicht glauben, dass es Mitte Januar ist, so wenig Schnee hat es (und um die Null Grad). Es sieht auch schon etwas grün aus. 


Unser Zweijähriger schlief die guten 40 Minuten von Espoo bis Lähteelä und war dann voller Energie, den Wald zu erkundigen. Er fand es sehr langweilig, dass wir unbedingt auf dem Pfad bleiben wollten. 

Er fand aber bald einen langen Stock, mit dem man toll gegen Steine und Äste klopfen kann. Bei seinem Forschertempo hatten wir auch endlich mal die Gelegenheit, einen Gang vom stressigen Alltag zurück zu schalten. 


Wir gingen vom Parkplatz nach rechts den Pfad entlang und bogen gleich den ersten Pfad nach links ab zum Vogelturm (Lintutorni). Leider waren die Stufen dort so glatt, dass wir ihn auslassen mussten. 

Es gab so viel zu bewundern, wennman sich die Zeit nahm, die Natur durch die Augen eines Kleinkindes anzuschauen. 

Was mich allerdings etwas wunderte, war, warum an so einen kurzen Pfad so viele Mülleimer angebracht worden waren. Was man mitbringt, kann man doch wohl auch wieder mitnehmen? 

Hinter dem Wasserturm von Haukilahti

Ich hätte ja fast vergessen, von diesem kleinen Ausflug zu erzählen. 

Der Wasserturmvon Haukilahti (heutzutage ein feines Restaurant)

Am Anfang des Winters an einem schönen Sonntagmorgen mussten wir einfach mal wieder raus. Wir wollten irgendwohin, wo unser Zweijähriger frei herumlaufen könnte sowohl auf dem Weg als auch im Wald. Und natürlich nicht zu weit weg, da das Mittagessen schon bald anstehen würde. 
Den Pfad hinter dem Wasserturm habe ich schon einmal früher beschrieben. 


In der Wintersonne war es besonders schön im Kleinkindtempo den gut ausgebauten Weg entlang zu schlendern. Der Wald um den Pfad sah wunderschön aus und glänzte im flach hineinscheinenden Licht. 


Der Pfad ist etwas hügelig, aber nicht allzu steil und da er einmal im Kreis geht, konnten wir unseren Kleinen uns in den Wald führen lassen, ohne uns ständig um Orientierung kümmern zu müssen.  


Am Rand der Straße war auch das Auto gut aufgehoben. Ich denke, hier kommen wir bald wieder hin. Musste ich ja auch unserem Kleinen versprechen, bevor er sich in den Kindersitz zurück verfrachten ließ. 

Maahisenkierros, Nuuksio/Solvalla

Jetzt wird alles anders. In der Natur mit Kind wird noch langsamer spaziert, aber dafür sieht man alles auch mit ganz anderen Augen. Unser Kleiner hält es endlich im Auto etwas länger aus und kann auch schon selbst sicher laufen. Nun werden wir allmählich die uns bekannten Pfade wieder ablaufen und besonders darauf achten, welche sich davon für Familien mit Kind eignen. Alle Artikel zu diesem Thema findest du am besten unter den Tags Wege für Rollstuhlfahrer und Unterwegs mit Kind. Die Tags finden sich immer unter jedem Artikel.

Maahisenkierros ist uns schon von früher bekannt und wir haben ihn deshalb ausgesucht, weil wir wussten, dass man hier gut mit dem Kinderwagen fahren kann und bei Bedarf wieder schnell beim Auto ist oder eben auch einen längeren Abstecher durch den Pävättärenpolku machen kann.

Nun mussten wir aber zuerst mal vom Sportinstitut Solvalla wegkommen. Der Kleine wollte partout nicht vom Fussballfeld weg oder zumindest alle Steine in die Hand nehmen. In den Kinderwagen wollte er schon gar nicht.

Im Wald war es ihm dann auch erst einmal zu langweilig. Nicht einmal die vielen Kiefernzapfen konnten ihn begeistern. Nun mussten wir erfinderisch werden und gingen Schilder suchen. Die gab es hier zum Glück genug. Und auf Papas Arm spazierte es sich so gemütlich, dass er da erst einmal gar nicht runter wollte. So ein Zweijähriger ist übrigens schon ziemlich schwer…

Nahe der Aussichtsplattform begann der kleine Mann schon selbst, den Pfad und die Umgebung zu erkundigen. Leider liessen ihn die bösen Eltern nicht mit der Asche der Grillhütte spielen. Früher war meiner Meinung nach noch kein Schild, dass diese Grillhütte nicht öffentlich zur Verfügung steht. Jetzt muss man sie auf jeden Fall buchen, wenn man sie nutzen möchte.


Die Aussichtsplattform war dann zum Glück schon sehr interessant. Auch das Wasser aus der Trinkflasche schmeckte gut.


Nach der Aussichtsplattform beschlossen wir, denselben Weg wieder zurück zu gehen. Der zweite Teil dieses Rundweges ist unserer Meinung zu langweilig.

Am Schluss gingen wir dann noch auf dem Päivättärenpolku weiter, denn wir wussten, dass hier für Kinder interessante Klappschilder sind. Klappe auf, Klappe zu.


Alles in allem brauchten wir für etwas mehr als einen Kilometer mehr als eine Stunde. Danach war es auch Mittagszeit und das qualitativ sehr hochwertige Mittagsbüffet im Naturzentrum Haltia schmeckte besonders gut. Wenn man sein Auto auf dem Parkplatz von Solvalla parkt, kommt man gut zu Fuss zum Naturzentrum den Berg hinunter. Hier der Link zum Restaurant: Haltian ravintola.

Und es geht wieder los :)

So, jetzt haben wir uns allmählich an den Alltag zu dritt gewöhnt und jetzt sollte es mal wieder so viel Freizeit geben, dass ich wieder neue Artikel schreiben kann. Mehr als zuvor werde ich auch andere Ausflugsziele als reine Naturziele vorstellen.